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PHP und Datenbank-Version herausfinden: MySQL Version im Paket
Ein Plugin verlangt eine neuere PHP Version, ein Handbuch nennt eine MySQL Version als Voraussetzung, und Sie fragen sich, was auf Ihrem Paket eigentlich läuft. PHP und Datenbank-Version herausfinden können Sie jedoch in wenigen Klicks, denn die Angaben stehen in Ihrer Verwaltung offen da. Sie stehen nur nicht alle an einer Stelle, sondern jede dort, wo sie hingehört.
Die kurze Antwort: Dazu müssen Sie keine einzige Datei in den Webspace laden. Zu finden ist die verwendete PHP Version bei Ihrer Domain, die MySQL Version in der Liste der Datenbanken. Nur eine Angabe fehlt in der Kundenansicht ganz, nämlich die Fassung der Verwaltung selbst.
PHP und Datenbank-Version herausfinden: die vier Stellen
Möchten Sie die aktive PHP- und Datenbank-Version Ihres Hosting-Paketes einsehen, genügen vier Stellen, und jede liegt einen Klick von der Startseite entfernt. Zunächst nennt die folgende Tabelle den Weg, danach steht zu jeder Angabe der Abschnitt mit den Einzelheiten.
Angabe
Wo sie steht
PHP Version
Websites & Domains, bei der Domain unter PHP
MySQL Version
Datenbanken, in der Zeile der Datenbank
WordPress
WordPress, auf der Karte der Installation
Webmail
E-Mail, unter E-Mail-Einstellungen
Sie brauchen dafür weder einen Zugriff auf den Server noch ein zusätzliches Werkzeug. Melden Sie sich einfach an, der Weg dorthin steht in Anmeldung in Plesk.
Die verwendete PHP Version Ihrer Domain anzeigen
Öffnen Sie Websites & Domains und dort Ihre Domain. Im Bereich PHP steht die aktive Version als Nummer, zusammen mit dem Betriebsmodus. Das ist folglich die verwendete PHP Version, mit der Ihre Seiten ausgeführt werden.
Wichtig ist dabei: Die Einstellung gehört zur Domain, nicht zum ganzen Paket. Betreiben Sie mehrere Domains oder Subdomains, kann jede eine eigene Nummer tragen. Wer eine davon umstellt, ändert die anderen nicht mit.
Klicken Sie in der Kopfleiste auf Datenbanken. Die Liste zeigt jede MySQL-Datenbank Ihres Pakets, und in der Zeile der Datenbank steht der Datenbankserver samt Nummer. Damit haben Sie die Datenbank-Version, ohne ein Skript zu schreiben. Wer nur die MySQL Version erhalten wollte, ist an dieser Stelle bereits fertig.
MySQL und MariaDB sind dabei nicht dasselbe, auch wenn Anleitungen beide Namen durcheinander gebrauchen. Nennt eine Anwendung eine MySQL Version als Mindestwert, meint sie in aller Regel die Schnittstelle, und die ist bei MariaDB dieselbe. Maßgeblich ist jedoch die Angabe, die in der Zeile steht.
Über phpMyAdmin kommen Sie in dieselbe Datenbank hinein und sehen dort jede Tabelle. Das ist der Weg, wenn Sie nicht die Nummer brauchen, sondern den Inhalt, siehe Datenbank in Plesk ansehen. Wie eine Datenbank samt Benutzer entsteht, steht in MySQL Datenbank in Plesk anlegen.
Versionsnummer von WordPress und seinen Plugins auslesen
Der Menüpunkt WordPress führt zu einer Karte je Installation. Auf der Karte steht die Versionsnummer von WordPress, und daneben, ob eine neuere bereitsteht. Die Zahlen zu Plugins und Themes stehen in derselben Übersicht.
Dabei müssen Sie sich nicht in WordPress selbst anmelden. Das ist der Vorteil dieser Ansicht: Sie sehen alle Installationen nebeneinander, auch die, in die Sie lange nicht hineingesehen haben.
Unter E-Mail und dort in den E-Mail-Einstellungen steht in einer eigenen Spalte, welches Webmail für die Domain eingeschaltet ist. Mehr zum Postfach im Browser steht in E-Mails im Browser abrufen.
Nach demselben Muster sind die übrigen Angaben aufgebaut: Sie stehen dort, wo die Sache verwaltet wird, und nicht in einer gemeinsamen Liste. Wer eine Nummer sucht, geht deshalb zum Gegenstand und nicht ins Profil. Außerdem ist die Angabe dort immer die aktuelle.
Welche Plesk-Fassung läuft? Der Befund in der Kundenansicht
Diese eine Angabe suchen Sie vergeblich. In der Kundenansicht gibt es keine Stelle, an der die Fassung der Verwaltung steht: keinen Eintrag „Über“, keine Angabe in der Fußzeile, keine im Profil und keine auf der Kontoseite.
Das ist kein Versehen. Die Verwaltungsoberfläche gehört dem Anbieter, nicht dem einzelnen Kunden. Ihre Pflege, ihre Aktualisierung und damit auch ihre Fassung sind dessen Sache. Sie müssen die Verwaltung nicht selbst aktualisieren.
Was Sie aktuell halten müssen, sind Ihre eigenen Anwendungen: WordPress, die Plugins, die Themes und die PHP Version Ihrer Domain. Genau dort liegt auch das Risiko. Eine veraltete WordPress-Installation ist ein weit größeres Problem als eine ältere Fassung der Verwaltung.
Wenn eine Anleitung nicht zu Ihrer Oberfläche passt
Meistens steckt hinter der Frage nach der Fassung eine andere: Die Anleitung zeigt etwas, das Sie so nicht vorfinden. Prüfen Sie dann zuerst, ob sie überhaupt dieselbe Verwaltung beschreibt. Viele ältere Texte zeigen eine völlig andere Oberfläche, und dann hilft auch keine Nummer weiter.
Ist es dieselbe Verwaltung und sieht trotzdem anders aus, liegt es meist an einem von drei Punkten.
Wer einen ganzen Server betreut, sieht Menüpunkte, die es in der Kundenansicht nicht gibt. Solche Anleitungen sind allerdings nicht falsch, sie sind nur für eine andere Rolle geschrieben. Dasselbe gilt für Wege, die einen Zugriff auf den Server voraussetzen, siehe SSH Zugang im Webhosting Paket.
Fehlt ein Reiter oder ein Schalter vollständig, dann ist die Funktion für Ihr Paket nicht vorgesehen. Eine Fassungsnummer ändert daran nichts, hier hilft nur die Frage an den Support.
Bei geringer Fensterbreite rücken Schaltflächen in ein Menü zusammen, das sich erst auf Klick öffnet. Ziehen Sie das Fenster breiter, bevor Sie länger suchen. Nebenbei: Oben rechts lässt sich mit Auf dunkles Thema umschalten die Darstellung wechseln. Das ändert nur das Aussehen und sonst nichts.
Eine PHP-Datei mit info.php als zweiter Weg
In vielen Anleitungen steht dafür der klassische Weg, nämlich eine PHP-Datei anzulegen, die die Angaben des Servers ausgibt. Legen Sie dazu im Wurzelverzeichnis Ihres Webspace eine Datei mit dem Namen info.php an und schreiben Sie als PHP-Code den Aufruf phpinfo() hinein. Rufen Sie die Datei anschließend im Browser auf, dann steht die Nummer ganz oben.
Nötig ist das hier nicht, denn dieselbe Nummer steht in der Verwaltung. Deshalb lohnt der Weg nur, wenn Sie mehr sehen wollen als die Version, etwa welche Erweiterungen geladen sind.
Danach wieder löschen. Eine solche Seite verrät jedem Besucher, was auf dem Server läuft. Legen Sie sie nur zum Nachsehen an und entfernen Sie die Datei gleich wieder. Dasselbe gilt für PHP-Dateien, die eine MySQL-Version per Verbindung abfragen: Sie tragen ein Passwort im Klartext und gehören nicht in ein Verzeichnis, das öffentlich erreichbar ist.
Auf eine neue Version wechseln, und was vorher zu prüfen ist
Haben Sie die Nummer gefunden, folgt oft der zweite Schritt: eine neue Version wählen. Die Liste bei der Domain zeigt, was Ihr Paket anbietet, und die neueste Version steht dort ganz oben.
Prüfen Sie vor dem Umstellen, ob Ihre Anwendung mit der neuen PHP-Version kompatibel ist. Ist ein Programm mit der PHP-Version nicht kompatibel, bleibt die Seite weiß oder meldet einen Fehler. Bei WordPress nennen die Plugins ihre Voraussetzungen selbst, bei älteren Eigenentwicklungen hilft nur der Versuch. Deshalb gilt: erst sichern, dann die neue Version auswählen, danach jede Seite einmal aufrufen.
Auf eine neue Version zu wechseln ist dabei kein Selbstzweck. Alte Fassungen bekommen irgendwann keine Sicherheitsaktualisierungen mehr, und genau das ist der Grund, den Schritt nicht ewig aufzuschieben.
Was der Support statt der Fassungsnummer braucht
Braucht der Support die Fassung der Verwaltung, fragt er danach, und er kann sie zudem selbst nachsehen. Nützlicher ist ihm etwas anderes.
Wo Sie waren, also der Menüweg bis zu der Stelle.
Was Sie gemacht haben, in der Reihenfolge der Schritte.
Die Fehlermeldung im Wortlaut oder ein Bildschirmfoto davon.
Geht es um eine Anwendung, gehört die verwendete PHP Version dazu, denn die steht ja offen da. Mit diesen Angaben ist die Rückfrage meist überflüssig, und die Antwort kommt schneller.
Verfasst von Support HosterPlus, eingetragen am 27.08.2026
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