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FAQ / HILFE Seite von HosterPLUS.de

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Wie stelle ich die PHP Version in Plesk um?

Ein Plugin verlangt eine neuere Fassung, der Shop meldet eine veraltete Umgebung: Die PHP Version stellen Sie in Plesk an einer einzigen Stelle selbst um. Der Weg dauert wenige Sekunden, braucht kein FTP-Programm und lässt sich genauso schnell wieder zurücknehmen. Dieser Beitrag zeigt Ihnen den Weg Schritt für Schritt und was zu tun ist, wenn die Website danach klemmt.

Inhaltsverzeichnis

Video-Anleitung

Das Video gibt einen Überblick, zeigt die Oberfläche aber im Stand von 2016. Was sich seitdem geändert hat, steht direkt darunter.

Wichtig zum Video: Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2016 und zeigt eine ältere Plesk-Oberfläche. Der dort gezeigte Weg über den Menüpunkt Hosting-Einstellungen und die Schaltfläche Mehr Anzeigen existiert heute nicht mehr, ebenso wenig die im Video genannte PHP-Fassung 7. Heute führt der Weg über die Kachel PHP. Folgen Sie deshalb der bebilderten Anleitung unten, sie zeigt die aktuelle Oberfläche.

Was Sie dafür brauchen

PHP ist die Programmiersprache, mit der WordPress, Joomla und die meisten Skripte arbeiten. Deshalb betrifft Sie die Fassung auch dann, wenn Sie selbst nichts programmieren: Ein Shop-System oder ein Plugin verlangt irgendwann eine neuere.

Sie brauchen dazu nur Ihre Zugangsdaten für die Plesk-Verwaltung. Gezeigt wird hier Plesk Obsidian, die Fassung, die auf unseren Servern läuft. Die Berechtigung zum Ändern gehört in den üblichen Webhosting-Tarifen dazu. Ob sie in Ihrem Tarif enthalten ist, sehen Sie unter Konto in der Registerkarte Berechtigungen beim Eintrag „Verwaltung von PHP-Version und -Handler“.

Welche PHP-Version läuft gerade?

Dafür müssen Sie nichts umstellen. Die laufende PHP-Version steht direkt auf der Kachel PHP, ohne dass Sie sie öffnen. Wie PHP im Einzelnen konfiguriert ist, mit allen Grenzwerten und geladenen Erweiterungen, zeigt der Verweis Die phpinfo() Seite ansehen in den PHP-Einstellungen.

Eine eigene Datei dafür anzulegen und über ein FTP-Programm hochzuladen, wie es früher nötig war, können Sie sich sparen.

Schritt 1: Die Domain in Plesk öffnen

Melden Sie sich zunächst in Plesk an. Sie landen auf Websites & Domains. Suchen Sie dort die Domain, um die es geht, und klappen Sie sie auf.

Unter der Domain liegen mehrere Gruppen von Kacheln. Die Einstellung, die Sie suchen, steht in der Gruppe Entwicklertools.

Kachelgruppe Entwicklertools in Plesk mit der Kachel PHP und der laufenden Versionsnummer

Schritt 2: Die Kachel PHP anklicken

Ein Klick auf die Kachel PHP öffnet die PHP-Einstellungen. Hier entscheidet sich alles Weitere.

Zeile mit der PHP-Version, der Ausführungsart und dem Verweis auf die phpinfo-Seite

Oben stehen zwei Auswahlfelder. Das linke enthält die PHP-Version, das rechte die Ausführungsart, die in der Plesk-Dokumentation Handler-Typ heißt. Die Ausführungsart lassen Sie unverändert, sie hat mit der Fassung nichts zu tun.

Schritt 3: Die neue PHP Version auswählen

Klicken Sie auf das Feld mit der Versionsnummer. Die Liste zeigt daraufhin alle PHP-Versionen, die auf dem Server bereitstehen.

Geöffnete Auswahlliste der PHP-Versionen, ältere Einträge tragen den Zusatz Überholt

Hinter älteren Einträgen steht (Überholt). Diese PHP-Versionen bekommen keine Sicherheitsaktualisierungen mehr. Wählen Sie deshalb eine davon nur, wenn eine alte Anwendung zwingend darauf angewiesen ist, und planen Sie in dem Fall den Umstieg.

Schritt 4: Speichern

Zum Schluss klicken Sie unten auf OK. Die Umstellung greift sofort, ein Neustart ist deshalb nicht nötig und Ihre Dateien bleiben unberührt.

Hat es geklappt?

Rufen Sie danach Ihre Website auf. Sie sollte sich verhalten wie vorher, denn an Ihren Dateien hat sich nichts geändert. Auf der Kachel PHP steht jetzt die neue PHP Version.

Wenn etwas nicht stimmt

Die Umstellung lässt sich jederzeit zurücknehmen. Das ist bei den folgenden Fällen oft der erste Griff.

Die Website zeigt Fehler 500 oder eine weiße Seite

Stellen Sie die vorherige Version wieder ein, dann läuft die Seite sofort wieder. Danach suchen Sie in Ruhe nach der Ursache. Meist verträgt ein einzelnes Plugin oder eine alte Erweiterung die neue PHP-Version nicht. Wo Sie die genaue Meldung finden, steht in unserem Beitrag zum internen Serverfehler 500.

Die gewünschte Version steht nicht zur Auswahl

Angeboten wird nämlich nur, was auf dem Server installiert ist. Fehlt eine sehr neue PHP-Version, hilft Ihnen der Support über unser Kontaktformular weiter.

Sie können die Auswahl nicht ändern

Dann fehlt die Berechtigung in Ihrem Tarif. Das sehen Sie wiederum unter Konto in der Registerkarte Berechtigungen. Auch das klärt der Support.

Ein Datei-Upload schlägt weiterhin fehl

Das liegt nicht an der Version, sondern an den Grenzwerten. Weiter unten in den PHP-Einstellungen stehen upload_max_filesize und post_max_size. Im Standard sind das 2 MB und 8 MB.

Was Sie sonst noch wissen sollten

Die Einstellung wirkt enger, als viele annehmen, und andere Dateien können sie aushebeln.

Die Einstellung gilt nur für diese eine Website

Andere Domains und Subdomains im selben Paket behalten ihre PHP-Version. Sie können also erst eine Testseite umstellen und den Rest später nachziehen.

Vorher sichern

Wenn Sie einen Shop oder eine gewachsene Seite betreiben, legen Sie vor der Umstellung eine Sicherung an. Der Weg dorthin steht in unserem Beitrag zum geplanten Backup in Plesk.

Eigene Konfigurationsdateien haben Vorrang

Werte aus .htaccess, php.ini oder .user.ini stechen die PHP-Einstellungen aus. Wenn eine Änderung nicht wirkt, sehen Sie zuerst dort nach.


Verfasst von Support HosterPlus, zuletzt aktualisiert am 22.08.2026

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