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FAQ / HILFE Seite von HosterPLUS.de

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E-Mail-Adresse in Plesk anlegen und E-Mail-Konten verwalten

Wer eine eigene Domain hat, sollte auch eine Adresse daran nutzen, das wirkt anders als ein Freemail-Konto. Eine E-Mail-Adresse in Plesk anlegen dauert dabei keine zwei Minuten. Zwei Einstellungen im Formular übersieht man dabei leicht, und beide stehen gleich am Anfang: das Häkchen für den Plesk-Zugang und die externe Adresse für den Notfall.

Inhaltsverzeichnis

Video-Anleitung

Das Video zeigt den Ablauf im Stand von 2015. Was sich seitdem geändert hat, steht direkt darunter.

Wichtig zum Video: Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2015 und zeigt eine ältere Plesk-Oberfläche. Den Info-Knopf am Ende der Zeile gibt es nicht mehr, die Angaben für Ihr Mailprogramm stehen heute hinter Einrichten des E-Mail-Clients. Auch der Balken zur Passwortstärke fehlt im heutigen Formular, dafür sind fünf Registerkarten dazugekommen. Folgen Sie deshalb der bebilderten Anleitung darunter, sie zeigt die aktuelle Oberfläche.

Bevor Sie eine E-Mail-Adresse in Plesk anlegen

Sie brauchen Ihre Plesk-Zugangsdaten und ein freies Konto in Ihrem Tarif. Wie viele E-Mail-Konten Ihr Paket vorsieht und wie viele davon belegt sind, steht unter Konto in der Registerkarte Ressourcen in der Zeile E-Mail-Postfächer. Den Weg in die Verwaltung zeigt der Beitrag Wie melde ich mich bei Plesk an.

Schritt 1: Das Formular öffnen

Klicken Sie zunächst links auf E-Mail und dann auf E-Mail-Adresse erstellen.

Kopf des Formulars E-Mail-Adresse erstellen mit den Registerkarten Allgemein, Weiterleitung, E-Mail-Aliase, Autom. Antwort und Spamfilter

Das Formular hat fünf Registerkarten: Allgemein, Weiterleitung, E-Mail-Aliase, Autom. Antwort und Spamfilter. Sie können alles gleich hier einstellen, müssen es aber nicht. Für eine neue Adresse genügt die erste.

Darüber steht ein Hinweis, den Sie im Hinterkopf behalten sollten: Ist das E-Mail-Konto mit einem zusätzlichen Benutzer verbunden, ändern sich dessen Benutzername und Passwort automatisch mit, sobald Sie hier Adresse oder Passwort ändern.

Schritt 2: Adresse an Ihrer Domain und Passwort

Tragen Sie bei E-Mail-Adresse den linken Teil der E-Mail-Adresse ein, also alles vor dem @, zum Beispiel info oder kontakt. Der Name der Domain steht fest daneben, bei mehreren Domains wählen Sie die richtige dort aus.

Feld E-Mail-Adresse mit Domainanhang, das angehakte Kästchen Kann zur Anmeldung in Plesk verwendet werden, Externe E-Mail-Adresse und das Passwortfeld mit Generieren und Anzeigen

Achten Sie auf das Kästchen „Kann zur Anmeldung in Plesk verwendet werden“. Es ist voreingestellt gesetzt. Damit legt Plesk zusätzlich ein Benutzerkonto für die Verwaltung an, das denselben Namen und dasselbe Passwort benutzt. Wer nur eine Adresse wollte, hat dann einen zweiten Zugang, den niemand bestellt hat. Brauchen Sie ihn nicht, nehmen Sie das Häkchen heraus.

Bei Externe E-Mail-Adresse tragen Sie eine Adresse außerhalb dieser Domain ein. Plesk erklärt auch, wofür: Sie „wird zum Zurücksetzen Ihres Passworts verwendet, falls Sie den Zugriff auf Ihre primäre E-Mail-Adresse verlieren“. Das Feld ist zwar freiwillig, es lohnt sich aber. Genau dann nämlich, wenn Sie nicht mehr hineinkommen, brauchen Sie einen anderen Weg.

Neben dem Feld steht dazu passend: „Wird für den Zugriff auf das Postfach und zum Anmelden in Plesk verwendet (wenn die entsprechende Option aktiviert ist).“ Ausdenken müssen Sie sich das Passwort nicht. Klicken Sie auf Generieren, dann setzt Plesk eine starke Zeichenfolge ein, und über Anzeigen machen Sie sie sichtbar. Kopieren Sie die Zeichenfolge sofort, Sie brauchen sie gleich für Ihr Mailprogramm. Wiederholen Sie den Wert bei Passwort bestätigen. Wandeln Sie ihn noch ab, denken Sie daran, das auch unten zu tun.

Schritt 3: Postfachgröße und ausgehende E-Mail-Nachrichten

Diese beiden Blöcke können Sie so lassen, wie sie sind. Wissen sollten Sie trotzdem, was dort steht.

Abschnitt E-Mail-Postfach mit Standardgröße 2 GB und darunter Maximale Anzahl an ausgehenden E-Mails mit dem Standard von 10 Nachrichten pro Stunde

  • E-Mail-Postfach: angehakt, mit der Standardgröße (2 GB). Die Größe des Postfachs gibt Ihr Hosting-Provider mit dem Tarif vor, und darunter steht der Hinweis, dass sie die Standardgröße nicht überschreiten darf. Nach oben geht also nichts, nach unten schon.
  • Maximale Anzahl an ausgehenden E-Mails: Standard (10 Nachrichten pro Stunde). Die Grenze für die Anzahl der ausgehenden Nachrichten gilt je Konto und schützt Sie davor, dass ein gekapertes Konto in Ihrem Namen wirbt.
  • Beschreibung in Plesk: eine Notiz für Sie selbst, sichtbar für jeden, der Zugriff auf das Konto hat.

Klicken Sie danach auf OK.

Hat es geklappt?

Danach steht die neue Adresse in der Liste unter E-Mail, mit der Spalte Belegung, die den belegten Platz gegen die Postfachgröße stellt. Rechts daneben stehen zwei Verweise.

Einrichten des E-Mail-Clients zeigt alle Angaben für Ihr Mailprogramm: den Benutzernamen, den Posteingangs- und den Postausgangsserver sowie die Ports für POP3, IMAP und SMTP. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt der Beitrag E-Mail-Adresse in Mozilla Thunderbird einrichten.

WebMail öffnet die Adresse im Browser, ganz ohne Einrichtung. Probieren Sie es gleich aus: Schicken Sie sich selbst eine Nachricht an die neue Adresse und rufen Sie sie dort ab.

Über der Liste stehen die Registerkarten E-Mail-Adressen, E-Mail-Einstellungen, Smarthosts und Postausgangskontrolle. Die E-Mail-Einstellungen gelten für die ganze Domain, nicht für ein einzelnes Konto, dort steht zum Beispiel, was mit Post an nicht vorhandene Adressen geschieht.

POP3 oder IMAP, was nehmen Sie?

Beide Protokolle holen die Post vom selben Mailserver, sie gehen nur verschieden damit um. IMAP lässt die Nachrichten auf dem Server liegen und gleicht Ordner und gelesenen Zustand ab, das ist der richtige Weg, sobald Sie Ihre Post an Rechner und Telefon lesen. POP3 holt sie auf ein Gerät herunter und räumt sie meist gleich vom Server, das schont den belegten Platz. Beide Ports stehen unter Einrichten des E-Mail-Clients, jeweils in der verschlüsselten Fassung.

Wenn etwas nicht stimmt

Vier Fälle kommen dabei immer wieder vor.

Es gibt keine Schaltfläche zum Erstellen

Dann ist Ihr Kontingent erschöpft. Sehen Sie unter Konto in der Registerkarte Ressourcen nach, wie viele E-Mail-Konten Ihr Paket vorsieht.

Die Adresse gibt es angeblich schon

Prüfen Sie zuerst die Liste. Möglicherweise besteht sie nämlich als E-Mail-Alias an einem anderen Postfach und ist deshalb belegt, ohne als eigene Zeile aufzutauchen.

Das Mailprogramm nimmt die Zugangsdaten nicht an

Der Benutzername ist die vollständige Adresse, nicht nur der Teil vor dem @. Die genauen Werte stehen unter Einrichten des E-Mail-Clients. Wählen Sie dabei eine verschlüsselte Verbindung, damit Ihr Passwort auf dem Weg geschützt bleibt. Stimmt es nicht mehr, setzen Sie es neu, siehe Passwort einer E-Mail-Adresse in Plesk ändern.

Sie wollten kein zusätzliches Benutzerkonto

Dann öffnen Sie die Adresse noch einmal und nehmen das Häkchen bei Kann zur Anmeldung in Plesk verwendet werden heraus. Der zusätzliche Zugang verschwindet damit, die Adresse bleibt.

Spamschutz und automatische Antwort sind schon aktiv

Zwei der fünf Registerkarten können Sie gleich mit erledigen, wenn Sie schon im Formular stehen.

Der Spamfilter ist bereits eingeschaltet und markiert verdächtige E-Mail-Nachrichten automatisch, ändern müssen Sie dort nichts. Unter Autom. Antwort hinterlegen Sie eine Abwesenheitsnachricht mit Betreff, Text und einem Zeitraum. Das ist der Weg für den Urlaub: Sie schalten die automatische Antwort ein, tragen das Enddatum ein, und Plesk schaltet sie danach von allein wieder ab.

Was Sie sonst noch wissen sollten

Eine Weiterleitung braucht kein eigenes Postfach

Soll Post nur an eine andere Adresse gehen, richten Sie das auf der Registerkarte Weiterleitung ein. Wie Sie die Nachrichten dabei zusätzlich im Postfach behalten, steht im Beitrag E-Mails weiterleiten und im Postfach behalten.

Mehrere Adressen für dasselbe Postfach

Mehrere E-Mail-Adressen für ein Postfach legen Sie über E-Mail-Aliase an, etwa info@ und kontakt@. Das spart Kontingent, denn ein Alias zählt nicht als eigenes Postfach.


Verfasst von Support HosterPlus, zuletzt aktualisiert am 13.08.2026

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